Ich finde, den ersten Schritt hast du schon getan, wenn du dir deine Situation ansiehst, dir Gedanken machst und überhaupt in Betracht ziehst, dankbar zu sein. Da ist eine bestimmte Art von Bewusstsein.
Ansonsten kannst du die Entwicklung von Dankbarkeit als eine Art Training sehen.
Wofür kann ich dankbar sein? Fange mit den ganz kleinen Dingen an. Du lebst. Du bist heute aufgewacht. Du bist nicht verhungert. Vielleicht scheint die Sonne. Das ist nicht selbstverständlich.
Du kannst ein Dankbarkeits-Tagebuch führen, in dem du alles aufschreibst, wofür du dankbar sein kannst.
Letztlich ist es eine Entscheidung und eine Richtungsänderung. Ich kann mir anschauen, was schlecht läuft und ich kann mir anschauen, was gut läuft. Ich kann mich über das ärgern, was mir fehlt oder ich kann mich über das freuen, was ich habe.
Dankbarkeit ist eine Sichtweise und eine Entscheidung. Du kannst dich dafür entschieden, dankbar zu sein.