Alles was du zur Meditation brauchst – und mehr
Der Raum für Meditation richtet sich an alle Menschen, die sich weiter entwickeln wollen mit Schwerpunkten in Meditation, Weisheitswegen und Fragen des menschlichen Lebens.
Aus über 250 einzelnen Beiträgen ist inzwischen ein Wissensarchiv geworden, das ergänzt wird durch zahlreiche kleine Texte zur Kontemplation und umfassende Anweisungen zur Meditation.
Das hier ist das Portal, das dir die Einzelheiten vorstellt und dich einläd, die weiteren Seiten zu erkunden.
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OMEDITATIONS – Magazin für Achtsamkeit, Meditation und persönliches Wachstum – zählt „Raum für Meditation“ zu den 18 besten deutschen Blogs rund um die Themen Meditation und Achtsamkeit. Es urteilt:
„Der Blog „Raum für Meditation“ bietet eine tiefgehende Erkundung aller Aspekte der Meditationspraxis für Anfänger und Fortgeschrittene. Mit einer reichen Auswahl an Themen zielt der Blog darauf ab, Lesern ein umfassendes Verständnis und neue Perspektiven auf Meditation zu vermitteln.“
Kleine Texte zum Nachdenken und zur Kontemplation
Mehr als 250 Artikel mit den Schwerpunkten: Meditation, Weisheitswege und bewusstes Leben
Hiermit kannst du gezielt auf die Blog-Artikel zugreifen.
Ausführliche Tipps und Anleitungen – alles, was du für die Praxis der Stille brauchst
mit inspirienden Fotos, einer Galerie mit Zen-Kalligraphien, Bilder aus dem tibetischen Kosmos sowie Bilder der 84 Mahasiddhas und mit den Bestandteilen des Zufluchtbaums
vier Seiten mit weiteren inspirierenden Fotos
zur Meditation
zu Meditations-Themen
mit: Meditation Tips, Mindfulnessquotes und einem Blog (english)
Willensfreiheit. Weshalb ist die Frage, ob wir einen freien Willen haben, so wichtig?
Willensfreiheit. Die Frage, ob wir einen freien Willen haben, ist eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Denn davon hängt ab, ob wir für unsere Taten verantwortlich sind und für sie zur Verantwortung gezogen werden können.
Welcher der konkurrierenden Impulse in mir bildet sich als Wille heraus – und warum?
Sind wir für unsere Taten verantwortlich?
Die Frage, ob wir einen freien Willen haben, ist eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Denn davon hängt ab, ob wir für unsere Taten verantwortlich sind und für sie zur Verantwortung gezogen werden können.
Wenn jede Entscheidung nur das Ergebnis von äußeren Umständen ist, die wir nicht kontrollieren und nicht kontrollieren können, könnten wir nicht anders handeln als wir gehandelt haben und wären für unser Handeln nicht verantwortlich.
Wenn ich doch nichts machen kann, ist es müßig, meine Situation, mein Handeln und meine Absichten zu beurteilen und mir Gedanken zu machen, ob ich mich und mein Handeln ändern sollte.
Wie können wir einen anderen Menschen verurteilen, wenn er gar nicht anders konnte?
Ist Verantwortung nur eine nützliche Idee, damit eine Gesellschaft funktioniert?
Was bedeutet hier „frei“?
Es gibt in der realen Welt nichts, das nicht von Ursachen und Bedingungen abhängig ist und deshalb als absolut frei angesehen werden kann. Deshalb kann auch der Wille des Menschen nicht absolut frei sein.
Wenn wir dennoch von einem freien Willen sprechen wollen, müssen wir Kriterien für diese Freiheit nennen.
Eine Entscheidung gilt als frei:
wenn die Person zwischen Alternativen wählen kann.
wenn die Person selbst entscheidet.
wenn die Person in ihrer Entscheidung keinem Zwang unterliegt.
Dieses „Keinem-Zwang-Unterliegen“ braucht eine Ergänzung:
Auch ein innerer Zwang ist ein Zwang. Ich kann nicht wirklich frei sein, wenn ich in einer Sucht gefangen bin. Und selbst wenn ich frei entscheide, dass ich jetzt nichts esse, werde ich doch irgendwann etwas essen müssen.
Und Überlegungen zum freien Willen sind nur sinnvoll für bewusste Entscheidungen – für Entscheidungen, die zumindest teilweise reflektiert und aus prinzipiell einsehbaren Gründen zustande gekommen sind.
Für eine Handlung, die aus einer unüberlegten Entscheidung resultiert, könnte ich aber trotzdem zur Verantwortung gezogen werden.
Eine Entscheidung wird durch so Vieles beeinflusst
Selbst wenn die Bedingungen 1 – 3 erfüllt sind – dann ist meine Entscheidung doch immer noch durch alles Mögliche beeinflusst.
Eine Entscheidungen ist vorprogrammiert und mitbestimmt durch Erbanlagen, Wahrnehmung, Erziehung, Lernprozesse, Gesellschaft, Konventionen, Vorstellungen, Erwartungen, Wünsche, Emotionen, Hormone, Dopamin-Schübe, Süchte. Die Einflüsse sind unendlich.
Wie kommt eine Entscheidung zustande?
Warum entscheide ich mich genau so? Welcher der konkurrierenden Impulse in mir bildet sich als Wille heraus – und warum?
Manchmal flackert eine Entscheidung kurz hin und her oder rotiert, wie die Kugel eines Roulettspiels, bis sie dann irgendwo ihren festen Platz findet.
Jeder Gedanke und jeder Entscheidungsprozess wird von Vorgängen in Milliarden Nervenzellen der neuronalen Netzwerke in meinem Gehirn begleitet, die sich in Botenstoffen, elektrischen Impulsen und Rückkopplungsschleifen äußern.
Folgen die irgendwelchen Regeln? Bestimme ich die Regeln? Wer ist dieses „Ich“?
Es scheint so zu sein, dass das Gehirn bereits entschieden hat, bevor mein Bewusstsein den Entschluss erlebt.
Entscheide dann wirklich noch ich bewusst?
Überhaupt. Wann entscheide ich wirklich bewusst? Handele ich nicht fast immer automatisch?
Sind wir nicht extrem komplexe biologische Roboter, die oft aus letztlich nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen dies oder jenes tun?
Subjektiv denken wir, wir handeln frei
Selbst wenn ich durch so Vieles beeinflusst bin und wenn alles vorherbestimmt wäre, so erscheint es mir doch so, als könnte ich frei handeln. Ich hätte auch anders entscheiden können.
Weil auch geistige Zustände bedingt sind, sind sie veränderbar. Deshalb kann ich beeinflussen, welche Entscheidungen in der Zukunft in mir entstehen werden.
Ich besitze die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Dadurch entsteht ein Spielraum, in dem ich verschiedene Möglichkeiten simulieren kann. Ich kann überlegen, was ich in der gegebenen Situation tun sollte, über meine Motive nachdenken, mir meiner Wünsche bewusst werden, Gründe prüfen, aus Erfahrungen lernen, meine Aufmerksamkeit lenken und meine Gewohnheiten ändern, langfristige Ziele verfolgen und impulsive Reaktionen hemmen.
Fazit
Ich weiß nicht, ob mein Wille wirklich völlig frei ist. Aber ich bin in der Lage, ihn aktiv zu beeinflussen. Deshalb bin ich für meine Taten verantwortlich.
Achtsamkeit, Übung und Einsicht können die Bedingungen verändern, unter denen künftige Entscheidungen in mir entstehen. So gesehen ist Freiheit weniger eine absolute Unabhängigkeit von Ursachen als eine wachsende Befreiung des Geistes von seinen unbewussten Konditionierungen und automatischen Reaktionen.
Manchmal gibt es diese Momente, wo ich klarer denken kann. Es fühlt sich immer so an als ob ich kurz wach bin und dann bald wieder in unkontrollierte Gewohnheiten verfalle.
Das ist ein wesentliches Ziel der Meditation, bewusst zu werden und die Kontrolle über mich selbst zu erlangen. Damit übernehme ich auch die Verantwortung für mein Handeln.
Das solltest du wissen, wenn du anfängst.
Das sind hier nur ganze wenige einzelne Punkte.
Körperhaltung
Der Rücken sollte gerade sein und in sich selbst ruhen. Also nicht anlehnen. Warum? Damit die Energie fließen kann und du nicht so schnell müde wirst.
Atem
Du bist ruhig, still und atmest ganz natürlich. Das lässt deinen Geist ruhig werden. Ein hektischer Atem würde zu einem hektischen Geist führen.
Geist
Am wichtigsten ist, was dein Geist macht. Der Geist, das sind deine Gedanken. Und. Er ist mehr als Gedanken. Es gibt nämlich einen Zustand, in dem jemand voll wach ist und trotzdem keine Gedanken da sind. Was die Gedanken angeht – sie neigen dazu, hin und her zu springen wie eine junge Katze. Deshalb gib dem Geist etwas, mit dem er spielen kann. Das kann alles mögliche sein: ein inspirierendes Bild, eine Kerzenflamme, auch eine innerlich wiederholte Silbe wie: Om, Ah, Hum.
Im Anfang wird empfohlen, auf den Atem zu achten. Der hat den Vorteil, dass du ihn immer dabei hast. Du zählst die Atemzüge von eins bis zehn und fängst dann wieder bei eins an.
Du beobachtest, wie der Atem durch Nase oder Mund fließt, wie er durch Rachen und Bronchien in die Lungen strömt, wie sich die Bauchdecke hebt und wie sich die Bauchdecke senkt, wie die Lungen sich zusammen ziehen und wie der Atem den Körper über Bronchien, Rachen und Nase oder Mund verlässt.
Du wirst dich dabei ertappen, dass du bis 16 gezählt oder bei 5 schon aufgehört hast. Du warst abgelenkt. Wenn du das merkst, fang wieder bei eins an und zähle ruhig weiter. Wenn du dich ärgerst, ist das nur eine weitere Ablenkung.
Was Meditation ist
Die Meditation ist ein Zustand, in dem der Geist nicht abgelenkt ist und zur Ruhe kommt. Er setzt sich und wird klar, wie schlammiges Wasser in einem Glas klar wird, wenn man es nicht weiter schüttelt.
Es gibt nichts besonderes zu tun. Du brauchst nicht zu denken. Du braucht nicht zu grübeln. Der Geist hat Urlaub. Aber Achtung! Das heißt nicht dösen.
Du solltest voll wach sein. Gedanken tauchen immer auf. Aber du bist nicht deine Gedanken. Du bist hier und dort drüben sind deine Gedanken. So viel für den Augenblick. Zur Meditation gibt es noch viel mehr zu sagen.
Was Meditation nicht ist
Man kann tanzen, singen, Musik hören, in die Sauna gehen, ein inspirierendes Buch lesen, in körperwarmen Wasser liegen, einem Vortrag lauschen, beten. Das kann alles gut tun und helfen. Das ist vielleicht Wellness, aber keine Meditation.
Die Essenz der stillen Meditation. Ein Handbuch
Dies ist das ultimative Meditations-Buch. Es enthält alles, was du über die stille Meditation wissen musst. Was Meditation wirklich ist. Erfahrungen mit Achtsamkeit und Stille, die dich verwandeln werden. Übungs-Praxis mit allen Details. Beschaffenheit und Erforschung des Geistes.
Das ist die Essenz aus meiner 50-jährigen Praxis der Meditation und dem, was ich von meinen Lehrern gelernt habe.
Vielleicht fragst du dich, wie und wo kann ich konkret Meditation lernen und üben und wie lerne ich gleichgesinnte Menschen kennen? Hier sind einige Angebote.
Wer nach Köln kommen kann – dort leite ich jeden Montag eine offene Meditation an.
Für alle anderen Menschen habe ich ein Zoom-Angebot – jeden Mittwoch.
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Meetup ist eine Plattform, über die sich Menschen mit gleichen Interessen finden und treffen können. Auf dieser Plattform betreibe ich eine Seite, auf der es um Meditation geht und auf der sich Menschen angemeldet haben, die sich für meine offene Meditation interessieren.
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