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Raum für Meditation

 Alles was du zur Meditation brauchst – und mehr

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Was dich hier erwartet

 

Der Raum für Meditation richtet sich an alle Menschen, die sich weiter entwickeln wollen mit Schwerpunkten in Meditation, Weisheitswegen und Fragen des menschlichen Lebens.

Aus über 250 einzelnen Beiträgen ist inzwischen ein Wissensarchiv geworden, das ergänzt wird durch zahlreiche kleine Texte zur Kontemplation und umfassende Anweisungen zur Meditation.

Das hier ist das Portal, das dir die Einzelheiten vorstellt und dich einläd, die weiteren Seiten zu erkunden.

 

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OMEDITATIONS – Magazin für Achtsamkeit, Meditation und persönliches Wachstum – zählt „Raum für Meditation“ zu den 18 besten deutschen Blogs rund um die Themen Meditation und Achtsamkeit. Es urteilt:

Der Blog „Raum für Meditation“ bietet eine tiefgehende Erkundung aller Aspekte der Meditationspraxis für Anfänger und Fortgeschrittene. Mit einer reichen Auswahl an Themen zielt der Blog darauf ab, Lesern ein umfassendes Verständnis und neue Perspektiven auf Meditation zu vermitteln.“

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Der aktuelle Blog-Artikel

 

 Die innere Stimme – der innere Dialog

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In meinem Geist melden sich bestimmte Bestandteile und verdichten sich zu einer Stimme, die nahezu permanent in mir spricht. Diese Stimme hat enorme Kraft und Auswirkung. Denn sie definiert das Bild, das ich von mir selbst habe und schafft meine Sicht auf die Realität – im Guten, wie im Schlechten.

 

Was ist die innere Stimme?

Innerhalb des Gedankenstroms in meinem Geist melden sich bestimmte Bestandteile und verdichten sich zu einer Stimme, die nahezu permanent in mir spricht. Meist bleibt sie unterhalb der Bewusstseinsschwelle und entzieht sich damit meiner Kontrolle. Man spricht auch von einem inneren Dialog.

Diese innere Stimme ist essentiell und hat enorme Kraft und Auswirkung.

Denn sie definiert das Bild, das ich von mir selbst habe und schafft meine Sicht auf die Realität – im Guten, wie im Schlechten.

Eine steile These: 

Weil sie Himmel und Erde erschafft, erlangt die innere Stimme eine gottgleiche Stellung.

Denn:

Diese Stimme kreiert das, was ich für die Realität halte.

Indem ich die Stimme beeinflusse, besitze ich ein Werkzeug, um selbst in diesen Schöpfungs-Prozess einzugreifen.

Die innere Stimme schafft meine Wirklichkeit

Ich erfahre die Welt nicht unmittelbar. Was ich wahrnehme, ist doppelt gefiltert – durch meine Sinnesorgane und durch die Interpretation der inneren Stimme.

Meine Wahrnehmung wird durch diese Stimme nicht nur gefärbt; die Erklärungen, die sie liefert, wird zu meiner Wahrnehmung und formt meine mir bekannte und vertraute Weltsicht und bestätigt und festigt sie durch permanente Wiederholung.

Ich erlebe nicht die Wirklichkeit selbst, sondern lebe in einem kontinuierlich erzeugten mentalen Modell, das lediglich eine Interpretation der tatsächlichen Welt ist.

Was macht die Stimme im Einzelnen?

Die innere Stimme schafft Bewusstheit, erzeugt ein Ich-Gefühl und beurteilt und definiert mich mit meinen Eigenschaften, Rollen, den Erwartungen an mich, meinen Zielen im Leben, vergleicht mich mit anderen, entlädt gestaute Emotionen und rechtfertigt mein Handeln.

Da beobachtet und überwacht mich jemand permanent. Die innere Stimme kommentiert jede Erfahrung und alles was ich tue, erklärt, was das für mich bedeutet, bewertet, sortiert in Kästchen ein und sagt mir, wie ich mich verhalten soll.

Die Stimme gibt mir Orientierung, das Gefühl zu verstehen, was los ist. Sie hilft mir, mich in dieser Welt zurechtzufinden und zu überleben.

Die ständig wiederholte Erzählung bestätigt mich selbst. Sie gibt mir das stabile Gefühl von „Ich bin dieselbe Person wie gestern.“ Sie formt tiefgreifend, wie ich mich selbst erlebe und wie ich durchs Leben gehe.

Weil ich mich mit diesem Ich identifiziere, muss ich es mit allen Mitteln schützen. Ich sehe mich als Mittelpunkt der Welt und bettle um Bedeutung und Anerkennung.

Ich meine nur, frei und autonom zu entscheiden und zu handeln. Tatsächlich bestimmt mich ein innere Dialog durch ein Denken in immer gleichen Bahnen und bewirkt vorhersehbare emotionale Reaktionen und Ängste.

Woraus speist sich der innere Dialog?

Die Stimme in mir entsteht aus einem Zusammenspiel von Erfahrungen, Prägungen, übernommenen Überzeugungen, erlernten Mustern, Erwartungen an mich selbst und andere und den aktuellen Lebensumständen, die sich im Laufe des Lebens zu einem ganzes Geflecht von Glaubenssätzen, Konzepten und Vorstellungen verdichtet haben.

Die haben immer eine Geschichte, die regelmäßig bis ganz tief in meine persönliche Geschichte reicht und sich irgendwann in der Vergangenheit als wichtig und für mich richtig erwiesen haben.

Als Handlungsanweisung haben sie sich zwar damals bewährt – sind aber vielleicht heute gar nicht mehr angemessen.

Dass meine Lehrerin im ersten Schuljahr über mich gesagt haben soll: „Der Junge kann und weiß alles!“, beflügelt mich noch heute.

Was folgt daraus?

– Die Welt, die ich für real halte, ist eine Illusion. Sie ist eine Interpretation, die mir hilft, hier zu überleben.

– Die innere Stimme hat einen Prozess angestoßen, der nicht fix ist und deshalb von mir aktiv verändert werden kann.

Wenn ich die Kräfte dahinter sehe und verstehe, habe ich ein Werkzeug, mit dem ich meine Welt nach meinen Bedürfnissen und Wünschen aktiv ändern und umgestalten kann.

Ein Verändern empfiehlt sich besonders, wenn die Stimme Ansichten wiederholt und verfestigt, die mir schaden und mich in eine falsche Richtung schicken.

– Es gibt Zustände des Geistes, in der die Stimme und der innere Dialog zum Stillstand gekommen sind und die Realität unmittelbar erfahrbar wird. Dann sind wir bei den höchsten Stufen der Meditation. Und frei!

Wie ändere ich die innere Stimme?

Veränderung beginnt mit Bewusstheit. Nur was erkannt wird, kann auch verändert werden.

Ich lerne, die Stimme und den Dialog zu beobachten. Dazu bietet sich die Meditation an. Ich beobachte distanziert, ohne mich einzumischen, ohne etwas hinzuzufügen oder abzuziehen, zu unterdrücken, zu verleugnen oder zu ermutigen. Woraus speisen sich diese Gedanken? Unterstützen sie mich? Oder schaden sie mir?

Ich finde neue Formulierungen, die realistischer, freundlicher und konstruktiver sind.

Stille

Stille ist schon das momentane Leiser-Werden der Stimme des inneren Dialogs, das einhergeht mit weniger „Ich“.

Ein Zustand kann entstehen, der den Geist so transparent macht, dass das, was mich ausmacht, verschwindet und die Unendlichkeit dahinter sichtbar wird.

Das ist subtil. Innere Stille entsteht nicht durch Willensanstrengung und Konzentration. Es geht wie in den hohen Stufen der Meditation um loslassen und zulassen. Wahrnehmung ohne Benennung. Stille entsteht.

Für Einsteiger: Das Basiswissen zur Meditation. Wie fange ich an?

buddha

Das solltest du wissen, wenn du anfängst.

Das sind hier nur ganze wenige einzelne Punkte.

Körperhaltung

Der Rücken sollte gerade sein und in sich selbst ruhen. Also nicht anlehnen. Warum? Damit die Energie fließen kann und du nicht so schnell müde wirst.

Atem

Du bist ruhig, still und atmest ganz natürlich. Das lässt deinen Geist ruhig werden. Ein hektischer Atem würde zu einem hektischen Geist führen.

Geist

Am wichtigsten ist, was dein Geist macht. Der Geist, das sind deine Gedanken. Und. Er ist mehr als Gedanken. Es gibt nämlich einen Zustand, in dem jemand voll wach ist und trotzdem keine Gedanken da sind. Was die Gedanken angeht – sie neigen dazu, hin und her zu springen wie eine junge Katze. Deshalb gib dem Geist etwas, mit dem er spielen kann. Das kann alles mögliche sein: ein inspirierendes Bild, eine Kerzenflamme, auch eine innerlich wiederholte Silbe wie: Om, Ah, Hum.

Im Anfang wird empfohlen, auf den Atem zu achten. Der hat den Vorteil, dass du ihn immer dabei hast. Du zählst die Atemzüge von eins bis zehn und fängst dann wieder bei eins an.

Du beobachtest, wie der Atem durch Nase oder Mund fließt, wie er durch Rachen und Bronchien in die Lungen strömt, wie sich die Bauchdecke hebt und wie sich die Bauchdecke senkt, wie die Lungen sich zusammen ziehen und wie der Atem den Körper über Bronchien, Rachen und Nase oder Mund verlässt.

Du wirst dich dabei ertappen, dass du bis 16 gezählt oder bei 5 schon aufgehört hast. Du warst abgelenkt. Wenn du das merkst, fang wieder bei eins an und zähle ruhig weiter. Wenn du dich ärgerst, ist das nur eine weitere Ablenkung.

Was Meditation ist

Die Meditation ist ein Zustand, in dem der Geist nicht abgelenkt ist und zur Ruhe kommt. Er setzt sich und wird klar, wie schlammiges Wasser in einem Glas klar wird, wenn man es nicht weiter schüttelt.

Es gibt nichts besonderes zu tun. Du brauchst nicht zu denken. Du braucht nicht zu grübeln. Der Geist hat Urlaub. Aber Achtung! Das heißt nicht dösen.

Du solltest voll wach sein. Gedanken tauchen immer auf. Aber du bist nicht deine Gedanken. Du bist hier und dort drüben sind deine Gedanken. So viel für den Augenblick. Zur Meditation gibt es noch viel mehr zu sagen.

Was Meditation nicht ist

Man kann tanzen, singen, Musik hören, in die Sauna gehen, ein inspirierendes Buch lesen, in körperwarmen Wasser liegen, einem Vortrag lauschen, beten. Das kann alles gut tun und helfen. Das ist vielleicht Wellness, aber keine Meditation.

Meditationsbuch

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Die Essenz der stillen Meditation. Ein Handbuch

Dies ist das ultimative Meditations-Buch. Es enthält alles, was du über die stille Meditation wissen musst. Was Meditation wirklich ist. Erfahrungen mit Achtsamkeit und Stille, die dich verwandeln werden. Übungs-Praxis mit allen Details. Beschaffenheit und Erforschung des Geistes.

Das ist die Essenz aus meiner 50-jährigen Praxis der Meditation und dem, was ich von meinen Lehrern gelernt habe.

Hier kannst du das Buch ansehen und bestellen.

Konkrete Angebote für Stille Meditationen

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Vielleicht fragst du dich, wie und wo kann ich konkret Meditation lernen und üben und wie lerne ich gleichgesinnte Menschen kennen? Hier sind einige Angebote.

Offene Meditation in Köln

Wer nach Köln kommen kann – dort leite ich jeden Montag eine offene Meditation an.

Zoom-Meditation

Für alle anderen Menschen habe ich ein Zoom-Angebot – jeden Mittwoch.

Forum

Diese Seite bietet mehrere Möglichkeiten für einen direkten Austausch. Wenn du irgendeine Frage zur Meditation, zu Weisheitswegen oder zu allgemeinen Lebensfragen hast, stelle sie in diesem Forum.

Du kannst auch jeden Artikel kommentieren.

Und es gibt auch ein Gästebuch, das auf deine Beiträge wartet

Meetup-Seite

Konkrete Termine und die Möglichkeit, mit anderen Meditations-Interessierten in Kontakt zu kommen findest du über meine Meetup-Seite.

Meetup ist eine Plattform, über die sich Menschen mit gleichen Interessen finden und treffen können. Auf dieser Plattform betreibe ich eine Seite, auf der es um Meditation geht und auf der sich Menschen angemeldet haben, die sich für meine offene Meditation interessieren.

Rigpa

Rigpa ist ein Organisation für die Theorie und Praxis des Buddhismus, die weltweit Meditationen anbietet.