Auf dieser Seite findest du Meditationstexte. Darunter verstehe ich Erinnerungen, Beobachtungen, Begegnungen, Stimmungen, Notizen – alles was zum Innehalten, Nachdenken und Meditieren anregt.

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Inhalte

Wie du die Seite „Meditationstexte“ nutzen kannst

Die Texte müssen nicht in einer bestimmten Reihenfolge gelesen werden. Die Anregung ist, sich einen Text heraus zu suchen und dich mit ihm auseinander zu setzen.

Im Raum für Meditation geht es um alle Formen der Meditation. Eine dieser Formen ist die Kontemplation. Dazu kannst du einen Text mit in die Meditation zu nehmen. Behalte den Text im Mind und gehe mit ihm in die Stille. Es geht weniger um grübeln als um sich setzen lassen.

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Jenseits von Gedanken und Emotionen

Unser Geist ist mehr als Gedanken und Emotionen – so wie ein Zimmer nicht die Möbel und Bilder sind, die sich in ihm befinden. In der Meditation geht es um unseren Geist jenseits von Gedanken und Emotionen.

Weite

Schon das Wort „Weite“ versetzt mich in einen meditativen Zustand. Stell dir vor, du stehst am Rande eines Meeres. Du schaust bis zum Horizont und weißt, dass selbst da das Meer keine Grenze hat. So ist die Meditation. Weit und geräumig.

Hingabe

Hingabe geht über Vertrauen hinaus. Ich gebe mein Misstrauen auf und gehe davon aus, dass der Mensch oder wem oder was ich auch vertraue, dieses Vertrauens würdig ist und ich mich auf ihn verlassen kann. Hingabe ist sich öffnen und loslassen.

Abstand

Erst wenn es zwischen mir und meinen Gedanken einen Abstand gibt, kann ich einen Gedanken wahrzunehmen – fast wie einen außer mir befindlichen Gegenstand.

Unberührt

Es ist völlig unberührt von irgendwelchen Ideen oder Kategorien, also jenseits von allem, das sich ein normaler Geist vorstellen kann: Es ist jenseits und frei von Konzepten, Vorstellungen oder Beschreibungen.

In Klarheit auflösen

Der Geist kann den Wolken gleich werden. Er kann sich völlig befreien und aufsteigen und dann frei wie die Wolken über den Himmel gleiten, an nichts gebunden und sich schließlich in Klarheit auflösen.

Heiterkeit

Sitze und zaubere ein Lächeln auf Deine Lippen. Selbst wenn Dir nicht danach ist. Schon wenn Du deinen Mund entsprechend bewegst, wird dich das verändern. Es kommt eine gewisse Leichtigkeit und Heiterkeit.

Lebendige Wahrheit

Auch wenn es letztlich nur eine Wahrheit gibt. Ich kann mir meiner Wahrheit nie gewiss sein. Ich muss immer wieder darum ringen, damit sie frisch und lebendig bleibt.

Das ist vielleicht die Quintessenz:

Meinen eigenen Geist zu erforschen, zu zähmen und zu formen.

Langweilige Gegenwart

Die Gegenwart fühlt sich manchmal langweilig an. Aber es gibt gerade nichts anderes. In der Meditation geht es darum, mich mal nicht abzulenken, nicht weg zu laufen, nichts besonderes zu tun, mich auszuhalten. Nur sein.

Wir machen uns so viele Gedanken

Gelassen, leicht, natürlich und ohne Anstrengung. Wir machen uns so viele Gedanken. So vieles geht durch unseren Kopf. Da sind alte Geschichten und aktuelle Sorgen. Die Dinge mal so sein lassen, wie sie sind. Im Augenblick können wir doch nichts ändern. 

Ein Berg

Stell Dir einen Berg vor. Da kommen Stürme. Du lobst ihn oder Du beleidigst ihn. Es ist ihm völlig gleich. Er ist nicht erzürnt, nicht erfreut, nicht verzweifelt. Er ruht einfach in sich. Unerschütterlich. So könnte die Meditation irgendwann sein.

Was brauchen wir wirklich?

Was brauchen wir wirklich? Wir denken, ohne meinen Kaffee morgens bin ich kein Mensch. Oder: Ohne mein Handy könnte ich nicht leben. Oder sogar, ich brauche Turnschuhe, die so etwas wie fünf Streifen haben oder einen Winkelhaken.

Jammern

Es ist jetzt so wie es ist. Ob ich jammere oder nicht. Das Jammern wird es nicht verändern. Aber meine Einstellung kann ich ändern. Vielleicht kann ich aus der Situation Kraft ziehen, etwas lernen, Erfahrung sammeln.

Der Mond

Den Zustand kann man nicht beschreiben. Man kann nur in die Richtung deuten. Es ist wie ein Finger, der auf den Mond zeigt – nicht der Mond selbst.

Meditative Momente im gewöhnlichen Alltag

Das, was wir Meditation nennen, sind Phasen des Übens. Wir lernen einen anderen Zustand des Geistes kennen. Diesen Zustand können wir dann überall erfahren – im ganz gewöhnlichen Alltag, in der Straßenbahn, bei Einkaufen, beim Schauen aus dem Fenster.

Die Lücke zwischen zwei Gedanken

Irgendein Gedanken taucht auf und irgendwann hört er wieder auf. Folglich muss es eine Lücke geben, wenn ein Gedanke aufgehört und der andere noch nicht begonnen hat. In dieser Lücke geschieht Meditation.

Die vier Siegel

Alles was aus Teilen besteht, wird sich verändern. Alles Unvollkommene ist mit Leid verbunden. Es gibt kein Ding, das eine eigenständige Existenz hätte. Es gibt einen Bereich jenseits von Konzepten.

Wir sind immer mit irgendetwas beschäftigt

Wir sind immer mit irgendetwas beschäftigt. Wir trauern irgendetwas nach. Oder wir stellen uns irgendetwas vor, das nicht ist. Aber wir vermeiden es ganz konsequent, in diesem Augenblick zu sein.

Vollständig wach

Vollständig wach. Nacktes, unverfälschtes Gewahrseins. Nur jetzt, nur Sein.

Ohne Ego

Wie wäre ein Leben ohne Ego? Keine Vorstellungen mehr von, wie alles ist und wie alles sein müsste. Da ist nichts von gut und schlecht, von Vorlieben und Abneigungen. Es ist kein Nichts ohne irgendetwas – eher ein noch nicht genutztes unendliches Potential.

Augenblicke ohne Gedanken

Es gibt immer wieder Augenblicke, da sind keine Gedanken da und damit auch keine Sorgen und Grübeleien. Das ist unser natürlicher Zustand.

Sitzen wie eine Königin

Die Art wie Du sitzt, macht etwas mit Dir und Deiner Meditation. Sitze sehr aufrecht und majestätisch – wie ein König oder eine Königin. Da ist etwas von innerer Größe, von Großzügigkeit, von Würde und von natürlichem Stolz ohne Überheblichkeit.

Alles ist offenbar

Wenn der gewöhnliche denkende Geist vollständig zur Ruhe gekommen ist, dann gibt es kein Hindernis mehr, keine Verblendung, keine Ablenkung. Alles ist offenbar, unverhüllt, klar ersichtlich und unmittelbar präsent.

Alles nur Energie

Ärger und Freude, Wut und Hoffnung – letztlich sind sie nichts anderes als Energie. Wie der Wind und die Wellen.

Still sitzen

In Japan sagt man: Still sitzen. Nichts tun. Der Frühling kommt und das Gras wächst ohne dass ich irgendwie eingreife.

Eine Vorstellung von der Welt

Wir haben eine Vorstellung von der Welt, die mit der letztendlichen Realität wenig zu tun hat. Und wir nehmen die Welt nicht einmal so wahr, wie wir sie uns vorstellen, weil wir mit unseren Gedanken fast immer in der Vergangenheit oder in der Zukunft sind.

Ohne Anfang

Es ist ohne Anfang und ohne Ende. Nicht geschaffen, nie geboren und nicht vergänglich – unveränderlich.

Ich sitze da und meditiere

In der Meditation geht es auch darum, diesen unseren Geist zu zähmen. Dieser gewöhnliche Geist hat mal ein paar Minuten lang nichts zu sagen. Er kann denken und wollen was er will. Ich sitze da und meditiere.

Anstrengung

Anstrengung ist selbst eine Geistestätigkeit und kann daher Gedankenstille nicht erzeugen. Ein verkrampfter Geist lässt Meditation nicht zu. Sei wachsam, aber nicht hundertprozentig angespannt. Betrachte die Dinge mit einem gewissen Abstand.

In Space

Meditation is mind suspended in space nowhere.“

(Sogyal Rinpoche)

Muße

Sitzen in stiller Zufriedenheit. Keine Absicht – auch nicht die Absicht zu meditieren. Ein Wind weht. Der Duft von würzigem Harz steigt in meine Nase. Ruhig sitzen und dem Wind in den Kiefern lauschen.

Alle Menschen

Alle Menschen streben nach Glück und Zufriedenheit. Und fast alle suchen das Glück außen. Dauerhaftes Glück kommt nur von innen. Durch Meditation, durch das Schauen nach innen, kannst du Glück finden, das von nichts weiterem abhängt.

Dinge und Erscheinungen

Dinge und Erscheinungen bleiben nicht. Sie verändern sich von Augenblick zu Augenblick. Man kann sich auf sie nicht verlassen.

Vorübergehend

Wenn jemand einen Spiegel anhaucht, dann gibt es einen Hauch auf dem Spiegel. Wenn du diesen einfach lässt, dann verschwindet er wieder. So ist es auch mit den Gedanken. Diese sind nur vorübergehend.

Aus dem Fenster schauen

Aus dem Fenster schauen. Da sind Häuser und ab und zu kommt ein Auto vorbei oder ein Hund bellt. Da ist keine besondere Absicht und auch keine Ungeduld. Einfach nur schauen. So ähnlich geht Meditation. Die Autos und Hunde und Menschen sind deine Gedanken und Gefühle. Beobachten.

Am Ende des Tages

Am Ende des Tages auf einer Felsklippe, die das Land unter mir wie eine ferne violettbraune Reliefkarte erscheinen ließ. Nicht enden wollende Weiten, unerwartet und berauschend. Jetzt die Flügel ausbreiten und sich in den Himmel tragen lassen.

Richtig

„Nimm etwas als richtig erst dann an, wenn du durch eigene Untersuchung erkannt hast, dass es gut und richtig ist und dir und anderen hilft.“

(Buddha Shakyamuni)

Leerheit und Form

Leerheit ist nichts anderes als Form. Form ist nichts anderes als Leerheit. Genauso sind Gefühl, Wahrnehmung, Wille und Bewusstsein leer. Alle Dinge dieser Welt sind leer – sie haben keine feste Substanz.“

(aus dem Herzsutra)

Boddhisattva

Die großen Wesen, die voll erwacht sind, entwickeln unermessliches, bedingungsloses Mitgefühl. Ihnen tun die Wesen, die die Wahrheit noch nicht sehen können, nur noch Leid. In ihnen entsteht das große Bedürfnis, auch allen anderen Wesen zu diesem Zustand zu verhelfen.

Die leere Essenz

In der leeren Essenz gibt es eine unglaubliche Offenheit und grenzenlose Weite, die die Basis aller Möglichkeiten ist.

Yogis und Mönche

Das ist der Trick der Yogis und Mönche. Die haben nichts. Und einige von ihnen schaffen es, glücklich zu sein – einfach so – also unabhängig von materiellen Dingen oder äußeren Gegebenheiten.

Rein von Anfang an

Es ist rein von Anfang an und jenseits von Ausführlichkeit, leer und damit ohne Form, ohne Objekt und ohne einen bestimmten Ort, ohne Raum.

Zeitlose Freude

Tiefe zeitlose Freude, keine Freude über irgend etwas, eher so etwas wie loslassen.

Ruhiges Verweilen

Ruhiges Verweilen sind wir nicht gewohnt. Das muss man erst lernen. Weil wir unser ganzes Leben lang genau das Gegenteil getan haben.

Beharrlichkeit

An die Stelle von Verbissenheit oder auch ängstlicher Anspannung sollte Beharrlichkeit treten, die nicht auf sofortigen, schnellen Erfolg aus ist, sondern eher durch steten Tropfen den Stein höhlt.

Erfolg

Um mit irgendetwas wirklich Erfolg zu haben, musst du erstens damit anfangen und du darfst zweitens nicht mehr damit aufhören. Das gilt auch für die Meditation.

Grenzenlose Weite

Da ist Offenheit und grenzenlose Weite. Es ist wie der Himmel – leer, weit und rein von Anfang an, frei von Ursachen und Bedingungen.

Gewahrsein

Gewahrsein bedeutet, ich weiß, was jetzt ist. Ich bin hier, in diesem Augenblick, nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

Vorstellung

Wenn wir beide schon einmal eine Mango gegessen haben, dann sage ich Mango und du weißt, wovon die Rede ist. Wenn du Mangos nicht kennst, dann sage ich, es ist so ähnlich wie eine Pflaume oder ein Pfirsich. Dann hast du wenigstens eine gewisse Vorstellung. Aber wie soll jemand etwas beschreiben, das jenseits der Vorstellungskraft liegt?

Realität

Wie die Welt wirklich ist, ist schwer heraus zu bekommen. Wir erfahren sie nur indirekt über unsere Sinne. Unsere Welt besteht aus Vorstellungen und Konzepten.

Probleme

Wenn keine Gedanken mehr da sind, wenigsten keine, die mich fesseln, dann kann es keine Probleme mehr geben. Es gibt keine Begrenzungen mehr, keine Zeit, nichts, das jetzt getan werden müsste.

Die Welt schaffen

Ist nicht letztlich alles, was wir für real halten, nur eine Vorstellung? Vielleicht könnte man sogar so weit gehen zu sagen, dass unser Geist die ganze Welt geschaffen hat.

Leiden

Wenn ich das wollte, das ich habe und nicht etwas, das ich nicht habe, dann würde ich weniger leiden.

Uns selbst erkennen

Wirklich schwer ist es, uns selbst zu erkennen – so wie wir tatsächlich sind. Wir identifizieren uns mit unseren Gedanken und Gefühlen und mit unseren Vorstellungen von uns selbst. Das ist unser Ego, derjenige, von dem wir meinen, dass er uns ausmacht und derjenige, der sagt: Ich bin.

Der Augenblick des Todes

Der Augenblick des Todes ist der vielleicht wichtigste Augenblick im ganzen Leben. Denn unserer Geisteszustand zu dem Zeitpunkt bestimmt, wie es weiter geht.

Reise

Meditation ist eine Reise. Man kann nicht erwarten, dass man schon am Ziel ist, wenn die Reise beginnt.

Forschen

Wer die Wahrheit wirklich wissen will, der muss suchen, forschen, sich umhören, Thesen aufstellen und wieder verwerfe, Zeugen befragen, graben, umgraben und schauen, was ans Licht kommt.

Lächeln

Lächele und die Welt lächelt zurück.

Ursachen

Das, was geschieht, fällt nicht einfach vom Himmel. Alles hat eine Ursache und damit auch eine Wirkung. Auch wenn ich Leid erfahre, hat das eine Ursache.

Versenkung

Versenkung heißt die Meditation, in der der Erfahrungsgegenstand in seiner wahren Natur zum Vorschein kommt, unbeeinflusst vom Denken und Fühlen des Betrachters.“

(Patanjali)

Erleuchtung

Es wird von unglaublichem Gelächter berichtet, wenn diesem Menschen klar wird, was er bis dahin gemacht hat. Es ist nur noch komisch. Es fühlt sich leicht an. Der ganze Mist ist weg. Es gibt nichts mehr, über das man sich aufregen könnte. Da ist unendliche Freude, Frieden und Mitgefühl.

Vorstellung

Wie wäre es, wenn alle unsere Vorstellungen wie eine Wolkendecke vor dem blauen Himmel weggezogen werden. Das, was uns hindert, die Wirklichkeit zu sehen, wie sie ist, ist dieser Teil unseres Geistes, den wir mit unseren Gedanken und Gefühlen identifizieren.

Da sind keine Gedanken mehr

Da sind keine Gedanken mehr, kein Wollen, keine Vergangenheit, keine Zukunft. Alle Begrenzungen sind aufgelöst. Da ist nur noch Gewahrsein.

Tiefgründig

Tiefgründig, voll tiefem Frieden, vollständig rein, wie strahlendes Licht, aus einem Stück und nektargleich ist das Wissen, das mir zuteil wurde.“

(Das sind die Worte, die von Buddhas Erleuchtung überliefert sind.)

Jeder Augenblick

Jeder Augenblick ist immer wieder neu, einzigartig und frisch.

Aushalten

Meditation bedeutet im ersten Schritt nichts anderes, als sich selbst einen Moment lang auszuhalten und nichts anderes zu tun.

Gedanken

Es heißt, in der Meditation solle es keine Gedanken geben. Ein Gedanke ist nur ein Gedanke. Er gewinnt im Positiven wie im Negativen erst eine Bedeutung, wenn ich ihn beachte und mich um ihn kümmere. Sonst zieht er vorbei wie eine Wolke.

Atmen

Atme ganz langsam achtsam und bewusst tief aus. Und beobachtet dabei deine Gedanken. Sind da Gedanken?

Leere

Alles ist leer. Das bedeutet nicht, dass es nichts gibt. Es geht mehr darum, dass die Dinge letztendlich keine feste Substanz haben, dass sie vergänglich sind, dass man sich nicht auf sie verlassen kann.

In dem Bereich

„Er ruhte in dem Bereich, der ohne Materie, ohne Raum und ohne Denken, in dem nicht irgend etwas mehr ist, in dem es kein Unterscheiden und kein Nichtunterscheiden, nicht diese Welt noch jene Welt gibt. Dort zeigt sich das Ewige, Ungeborene und nicht Entstandene. Dort herrscht kein Stillstand und kein Weitergehen.“ 

(Aus dem Bericht über Buddhas Erleuchtung)

Ruhe

Nur wer bereit ist, wird zur Ruhe kommen.

Zur Ruhe zu kommen heißt, die Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen zu lassen.

Wenn Gedanken und Gefühle vollständig zur Ruhe gekommen sind, dann weilt der Mensch im Absoluten.“

(Patanjali)

Gelassenheit

Einst sagte mir ein Meister: Du versuchst es zu hart. Manchmal hilft Gelassenheit.

Schlamm

Wenn der Schlamm in einem Gewässer aufgewühlt wird, dann wird das Wasser dunkel und undurchsichtig. Wenn aber das Wasser nicht weiter bewegt wird, dann setzt sich der Schlamm ab und das Wasser wird klar. So wird auch der Geist klar, wenn er nicht weiter aufgewühlt wird.

Ein staunendes kleines Kind

Der Geist bewegt sich frisch, neu, wie ein staunendes kleines Kind durch die Welt. So als ob es die Welt zum ersten Mal sehen würde. Das macht den Geist weit, empfänglich für das, was Meditation wirklich ist.

Energie

Eigentlich gibt es nur Energie, irgendwelche winzigen Teilchen, die so heftig herum wirbeln, dass wir sie als fest empfinden.

Konkret

Gibt es denn nichts? Bleibt alles so, wie es jetzt ist? Sind wir noch die Person, die wir vor zehn Jahren waren? Die Dinge sind vielleicht nicht so konkret wie sie scheinen.

Erlaube dir

Erlaube dir, inmitten von Gedanken und Empfindungen einfach und klar zu sein. So wie sich der Himmel durch die Wolken nicht stören lässt. Was auch immer aufsteigt – du nimmst es nur wahr.

Nur sitzen

Der Unterschied zwischen Meditation und einfach nur sitzen: Du bist dir bewusst, dass du gewahr bist. Da ist ein gewisser Abstand zu deinen Gedanken und Emotionen. Es gibt Gewahrsein, aber kein Greifen oder Beurteilen.

Ohne Erwartungen

Ohne Erwartungen meditieren. Es geschieht etwas oder es geschieht nicht. Ob etwas geschieht oder nicht, ist letztlich nicht entscheidend.

Wellen

Ich schaue aus dem Fenster und sehe einen blauen Himmel und habe schlicht vergessen, dass es gestern noch regnete. Ausatmen. Fließen. Schweben. Keine Gedanken, kein Wollen. Zeitlos. Ein Lächeln, Freude.

Die Augen schließen

Jetzt einfach die Augen schließen. Bleiben. Endlos. Immer.

Nur Fliegen

Kein Ich und kein Du – zeitlos, raumlos, ohne Gedanken -, nur Fliegen, Fließen und Glück.

Ins Weite

Ins Weite schauen. Auf die Wolken und die Flecken blauen Himmels dazwischen. Ärger und Freude, Wut und Hoffnung – letztlich sind sie nichts anderes als Energie. Wie der Wind und wie die Wellen.  

Vielleicht

Probleme. Vielleicht sind sie nur dort draußen. Manchmal kann ich sie dort sehen und stehen lassen.

Meine Gedanken ziehen wie Wolken

Meine Gedanken ziehen wie Wolken. Und manchmal ist der Himmel auch klar. Keine Gedanken mehr. Das ist wohl Glück. Kein Glücklichsein über irgendetwas, sondern Glück.

Eine dünne Wand

Nur eine dünne Wand zwischen Glück und Unglück. Irgendwo ist auch Angst. Selbst in der Freude. Die Angst vor der Angst. Vor der Angst, diese hauchdünne Wand könne reißen.

Das Leben

„Das Leben gleicht jemandem, der auf einer Straße geht und eine schwere Last trägt.“

(Der erste Shogun Tokugawa, Japan)

Das ist nicht der Fokus

Es stimmt, dass Meditation Probleme lösen kann. Aber das ist nicht der Fokus. Es ist vielleicht so, dass du anders mit ihnen umgehen wirst. Aber erwarte nicht, dass sich deine Probleme in Luft auflösen.

Gleichmut

Der faszinierende Gedanke der Gleichmut. Nicht dass diese heiligen Menschen keine Sorgen oder Hoffnungen mehr träfen. Aber sie hängen nicht daran fest.

Hinter der Glasscheibe

Das ganze Leben als Reise. Hinter der Glasscheibe erscheinen Dinge und Wesen und bleiben zurück. Ständiger Wechsel. Ebenso unsere Gedanken und Gefühle. Kommen und Gehen. Vorübergehende Augenblicke. Was bleibt? Kann ich etwas greifen und mitnehmen?

Wenn du mehr willst

„Wenn du mehr willst, dann erinnere dich an Zeiten, in denen du weniger hattest.“

(Der erste Shogun Tokugawa, Japan)

Geduld und Ärger

„Geduld bringt Ruhe und Sicherheit. Ärger wird dir nur schaden.“

(Der erste Shogun Tokugawa, Japan)

Niederlagen

„Wer nur Siege kennt und keine Niederlagen, braucht auf ein Unglück nicht lange zu warten.“

(Der erste Shogun Tokugawa, Japan)

Nicht schaden

„Sei kritisch dir selbst gegenüber und schade anderen nicht.“

(Der erste Shogun Tokugawa, Japan)

Wo du bist

„If you cannot find the truth right where you are – where else do you expect to find it?“

(Dogen)

Ich lebe anders

Ich lebe anders, wenn ich mir vorstelle, dass der Tod immer auf meiner linken Schulter sitzt. Immer. Und eines Tages, das kann in einer Stunde sein oder auch in dreißig Jahren, wird er mich berühren.

Nach innen

In der Meditation schaust du nicht mehr, was außen vor sich geht, sondern was in dir selbst geschieht. Das ist eine gravierende Richtungsänderung. Und diese Richtungsänderung macht etwas mit dir.

Allzu reich

„Es ist besser, nicht allzu reich zu sein, als im Überfluss zu leben.“

(Der erste Shogun Tokugawa. Japan)

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