Ein konkretes Angebot für Stille Meditationen in Köln
Vielleicht fragst du dich, wie und wo kann ich konkret Meditation lernen und üben und wie lerne ich gleichgesinnte Menschen kennen?
Wer nach Köln kommen kann – dort leite ich jeden Montag eine offene Meditation an – für Anfänger und Fortgeschrittene. Es gibt eine kurze Anleitung und die Möglichkeit für Fragen und für einen Austausch. Wir meditieren in Blöcken von zehn Minuten. Jeder Mensch ist willkommen, der meditieren möchte. Die Meditation ist kostenlos.
Die Veranstaltung gibt es seit vielen Jahren vor Ort in Köln. Wir treffen uns jeden Montag ab 18:30 Uhr in der Aachener Straße 60 – 62 – durch die Toreinfahrt links in den Räumen von Rigpa.
Wie wir meditieren
Hier beschreibe ich, wie wir am Montag in der offenen Meditation meditieren und was uns dabei wichtig ist.
Zum Körper:
Wie wir sitzen. Wir sitzen auf einem festen Kissen oder auf einem Stuhl mit geradem Rücken. Wir lehnen uns nicht an, damit wir nicht schläfrig werden und damit die Energie gut fließen kann. Wenn du auf einem Stuhl sitzt, stehen beide Füße auf dem Boden, wenn du auf einem Kissen sitzt, wähle am besten eine Position, bei der Beide Knie auf dem Boden liegen. Die Hände ruhen entspannt auf den Knien. Zwischen Armen und Körper bleibt etwas Zwischenraum. Das Kinn ist etwas angezogen; das bewirkt einen geraden Rücken. Der Mund kann leicht auf sein, damit der Atem gut fließt.
Wir meditieren mit offenen Augen. Damit zeigen wir, dass wir vor nichts die Augen verschließen, wir werden nicht so leicht schläfrig und es unterstützt die Meditation, wenn unser Blick weit wird. Es ist aber auch in Ordnung, mit geschlossenen Augen zu meditieren. Das ist gerade zu Beginn einfacher.
Letztlich geht es bei der Körperhaltung darum, dass uns der Körper nicht stört und unsere Meditation unterstützt. Sei geduldig. Manchmal braucht es etwas Training, bis sich der Körper an das stille Sitzen gewöhnt hat.
Zur Sprache:
Nun, wir halten den Mund. Wir sind still. Kein Singen, Summen, Stöhnen, möglichst auch kein inneres Plappern. Und unser Atem geht ganz ruhig. Wenn der Atem ruhig ist, wird auch unser Geist ruhig. (Und umgekehrt ist auch richtig: wenn unser Atem hektisch wird, kann auch der Geist nicht zur Ruhe kommen.)
Zum Geist:
Jetzt kommen wir zum Kern der Sache. Es geht darum, diesen unseren Geist zu zähmen. Darum geht es in der Meditation. Gewöhnlich macht der Geist, was er will. Nicht wir bestimmen, was unser Geist macht, sondern der Geist lässt uns das machen, was gerade hoch kommt.
Er bewegt sich wie ein Flummi, springt hier hin und dort hin und ist nicht zu fassen. Es ist mal eine interessante Übung, diesen unseren Geist einfach zu beobachten, sozusagen von außen. Im nächsten Schritt geben wir dem Geist etwas, mit dem er sich beschäftigen kann, einen Fokus, der ihn an einer Stelle hält.
So ein Meditationsgegenstand kann alles mögliche sein, eine Blume, ein Bild, ein Kristall, eine Kerzenflamme, auch ein äußerer Klang, ein still wiederholte Klang- oder Wortfolge oder auch ein Lärm draußen oder die vielleicht schmerzenden Beine.
Meist wird im Anfang empfohlen, auf den eigenen Atem zu achten, wie er durch die Nase einströmt, wie er den Körper wieder verlässt wie sich die Bauchdecke hebt und senkt und der Brustkorb sich weitet und wieder zusammen zieht. Dieser Meditationsgegenstand hat den Vorteil, dass er uns sehr nahe und immer bei uns ist.
Innere Ruhe – so entsteht sie fast von selbst.
Was uns sonst noch wichtig ist:
Zu Beginn der Meditation denken wir kurz daran, weshalb wir meditieren. Wir wollen natürlich, dass es uns gut geht. Aber wir möchten auch, dass es allen fühlenden Wesen gut geht. Und ähnlich denken wir zum Abschluss der Meditation daran, dass auch alle anderen Wesen von unserer Meditation profitieren.
Wir wissen, dass Meditation eine hilfreiche Methode ist; und wir denken, dass sie durch etwas ergänzt werden sollte, das wir liebende Güte nennen, nämlich ob und zu auch an andere zu denken und sie zu unterstützen und ihnen Gutes zu wünschen.
Wir meditieren in Abständen von 10 Minuten. Nach jeweils 10 Minuten schlage ich kurz den Gong, wir steigen für einige Sekunden aus der Meditation aus und dann geht es gleich wieder weiter. Das ist so wie ein Reset des Computers. Wir steigen erneut frisch in die innere Ruhe ein.
Hier geht’s zu den Tipps zur Meditation:
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